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Programm

Barrierefreie Version unseres Programms für 2023-2028 zum Download

Friedensfest für die Ukraine

gegen Vergessen und Gleichgültigkeit

Anlässlich des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 veranstaltete die SPD Bad Oldesloe ein Friedensfest, um an den grausamen Krieg zu erinnern.

Vor rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern moderierte Lars Cornehl (SPD) die Veranstaltung im Saal des KuB Bad Oldesloe und übergab als erstes der Oldesloer Bürgerworthalterin, Hildegard Pontow, das Wort. In ihrer Rede machte sie die Anstrengungen und Bemühungen Bad Oldesloes deutlich, um den aus der Ukraine geflüchteten Menschen Schutz und Sicherheit zu bieten. Frau Pontow bedankte sich bei den vielen ehrenamtlich tätig Helfenden und Unterstützenden, ohne die eine Integration der geflüchteten Menschen vor Ort nur schwer umsetzbar wäre. Zum Ende ihrer Rede erneuerte sie den Wunsch hinsichtlich einer städtepartnerschaftlichen Verbindung Bad Oldesloes und einer ukrainischen Stadt. Robert Wuschke von der SPD erinnerte in seiner Rede an den Beginn des Krieges und die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Er richtete einen Apell an die Bürgerinnen und Bürger, die geflüchteten Menschen aus der Ukraine weiterhin zu unterstützen und sich in dieser Frage nicht durch politische Kräfte in diesem Land spalten zu lassen. Hendrik Holtz von DIE LINKE sprach über Möglichkeiten, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen und Oliver Gutzeit vom Bündnis 90/Die Grünen formulierte seine Gedanken zum Krieg.

Den emotionalsten Moment der Veranstaltung leiteten Jens Wieck (CDU) und Bärbel Nemitz vom Bella-Donna-Haus ein: Zwei Ukrainerinnen schilderten ihre persönlichen Erfahrungen in diesem Krieg, bericheten von ihren Erlebnissen auf der Flucht und stellten ihre aktuelle Situation in Deutschland dar.

Den Abschluss bildeten Dagmar Greiß (Bella-Donna-Haus), welche über Gewalt an Frauen im Krieg berichtete, und Pastor Diethelm Schark, welcher ein Friedensgebet sprach.

Die ukrainischen Damen luden anschließend zu einem selbst vorbereitetem Büfett, im Zuge dessen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer austauschen und ihre Gedanken vertiefen konnten.

Hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr ein Ende des Krieges in der Ukraine feiern können!

 

 

Bad Oldesloe setzt ein Zeichen gegen Rechtsextremismus!

Für Samstag, den 10. Februar rief ein breites Bündnis aus Parteien, Organisationen und engagierten Bürgern zu einer Kundgebung in Bad Oldesloe auf. Unter dem Motto „Kampf gegen Rechts – Wir verteidigen die Demokratie“ versammelten sich gegen 15:30 Uhr über 1.000 Menschen auf dem Vorplatz des Oldesloer Bahnhofs und sorgten für ein eindrucksvolles Bild.

Ein Treffen in einem Hotel in der Nähe von Potsdam, wo Anhänger der rechten Szene die Remigration von Menschen mit Migrationshintergrund aus Deutschland besprachen, hatte vor einigen Wochen deutschlandweite Proteste ausgelöst. Aufgrund der örtlichen und thematischen Nähe erinnerte dieses Treffen an die berüchtigte Wannsee-Konferenz von 1942.

An die fatalen Auswirkungen der damaligen Zeit erinnerte auch der Oldesloer Bürgermeister, Jörg Lembke, in seinen Grußworten. Nach weiteren Redebeiträgen (u.a. Torben Hermann, Jusos und Kreistagsabgeordneter der SPD Stormarn) setzten sich die versammelten Menschen in Bewegung und bildeten dabei einen Demonstrationszug vom Bahnhof bis zur Stadtbibliothek, der zweiten Etappe der Demonstration. Hier folgten weitere Reden (u.a. Merle Fischer vom Bündnis gegen Rechts) bis sich die Versammlung schließlich zum Zielort, dem Oldesloer Marktplatz, begab.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD Bad Oldesloe, Björn Wahnfried, richtete dort noch einmal sehr persönliche Worte an die Bürgerinnen und Bürger. Seine Rede machte deutlich, welche Folgen der 2. Weltkrieg auf die überlebenden Familien hatte und brachte zum Ausdruck, was uns bevorstehen könnte, sollten wir es erneut zulassen, dass sich Fremdenhass und Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft ausbreiten.

 

Wir verteidigen die Demokratie!

am 10.02.2024

Nach den deutschlandweiten Demonstrationen gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus gehen die Kundgebungen gegen Rechts und für den Erhalt unserer Demokratie in die nächste Runde.

Am Samstag, den 10. Februar 2024 findet ab 15:30 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto: "Bad Oldesloe ist bunt! Wir verteidigen die Demokratie!" statt. Versammlungsort ist der Bahnhofsvorplatz in Bad Oldesloe. Die SPD Bad Oldesloe beteiligt sich, zusammen mit anderen politischen Parteien, an dem Aufruf des Bündnis gegen Rechts.

In der Oldesloer Innenstadt wird es zudem am selben Tag von 11:00 - 13:00 Uhr die Möglichkeit geben, an einem Infostand des Bündnis gegen Rechts, Plakate für die Versammlung am Nachmittag zu fertigen.

Wir hoffen auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Gemeinsam können wir etwas bewegen!

30. Januar 2024

Bad Oldesloe steht auf!

Am Dienstag, den 30.01.2024 fand auf dem Marktplatz in Bad Oldesloe eine Kundgebung "gegen Hass und für Demokratie" statt. Engagierte Bürgerinnen und Bürger des "Oldesloer Appells" hatten für 11:30 Uhr zu der Veranstaltung aufgerufen. Es versammelten sich hunderte Personen in der Oldesloer Innenstadt, um gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus und insbesondere gegen die AfD zu demonstrieren. Aufgrund der durch das Rechercheportal "correctiv" bekannt gewordenen Pläne zur Remigration, die anlässlich eines Treffens (an welchem u.a. AfD-Mitarbeiter teilgenommen haben sollen) diskutiert worden seien, kam es deutschlandweit zu Demonstrationen.

Der Beginn der Veranstaltung wurde durch die Initiatoren bewusst gewählt, wie Ilse Siebel (Bündnis gegen Rechts) in Ihrer Auftaktrede bekräftigte. Am 30. Januar 1933, zur Mittagszeit, wurde Adolf Hitler vom damaligen Reichspräsidenten Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Der Grundstein für die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war gesetzt. Dieses Ereignis, welches durch Wolfgang Abel im Anschluss als "Handschlag der Schande" bezeichnet wurde, war der Auftakt für den Holocaust und den 2. Weltkrieg. Abel betonte, dass die Nazis am 08. Mai 1945 zwar militärisch aber nicht geistig besiegt worden seien. Nationalsozialistische und fremdenfeindliche Ideologien bestehen bis heute in Deutschland fort. Eine neue Qualität scheint, wie offen mittlerweile faschistische Ideen in der Öffentlichkeit ausge- und besprochen werden, unterstützt von einer Partei (AfD), die in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem gilt.

Nach Wolfgang Abel sprachen zwei Schüler der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn zu den Menschen, gefolgt von Joachim Sauer (DGB) und der Bürgerworthalterin Hildegard Pontow.

Als erfreuliches Zeichen für die Demokratie kann insbesondere die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung bewertet werden. Einige von ihnen hielten selbstgefertigte Transparente und Schilder hoch, mit Sprüchen wie: "Lass dir dein Glitzer nicht nehmen, nur weil es andere Menschen blendet!" oder "Marzipan statt Nazi-wahn".

Wir alle müssen dafür Sorge tragen, dass "Nie wieder Faschismus!" nicht zu einer hohlen Phrase verkommt. Jeder und jede Einzelne von uns ist verantwortlich dafür, dass die Fehler, welche zum schlimmsten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit führten, nicht wiederholt werden. Eine Ursache war zweifelsohne, dass sich nicht genügend Menschen gegen Hitler und seine menschenverachtende Politik stellten.

Die Demonstration am 30.01.24 soll dabei nur ein Anfang gewesen sein. Die nächste Möglichkeit, ein Zeichen für die Demokratie zu setzen, bietet sich am 10. Februar 2024 um 15:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Bad Oldesloe.

 

27. Januar 2024

SPD Bad Oldesloe gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus im KuB

 

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit.

Anlässlich dieses bedeutungsschweren Tages, lud die SPD - Bad Oldesloe zu einer Gedenkveranstaltung in das Kultur- und Bildungszentrum der Kreisstadt. In seiner Eröffnungsrede erinnerte der Vorsitzende der SPD - Bad Oldesloe, Torben Klöhn, an die historischen Ereignisse, die letztlich in den Holocaust und 2. Weltkrieg führten. Ebenso mahnte er, dass der Sieg der Alliierten über Nazi-Deutschland 1945 nicht zwangsläufig das Ende von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und der Ausgrenzung von Menschen in diesem Land bedeutete. Der öffentliche Diskurs der letzten Jahre zeige vielmehr, dass xenophobe Äußerungen nicht länger als verpönt gelten, sondern in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen scheinen. Insbesondere die AfD, einst als europaskeptische Partei gegründet, habe großen Anteil daran, dass die Demokratie in Deutschland gefährdeter denn je erscheine. Herr Klöhn warf die Frage auf, ob in diesem Zusammenhang überhaupt noch von den „Anfängen“ gesprochen werden könne, derer sich erwehrt werden müsse oder ob die fremdenfeindlichen Entwicklungen nicht schon längst viel fortgeschrittener seien. Er richtete seinen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, dass der Zeitpunkt gekommen sei, sich zu wehren:

„Unsere Demokratie gibt es nicht umsonst! Wir müssen sie uns erarbeiten, wir müssen sie uns verdienen. Und wie sich heutzutage leider auch zeigt: Nun müssen wir sie auch noch verteidigen!“

Seine Rede beendete Torben Klöhn mit den Worten:

Antisemitismus führte zum Holocaust. Das wissen wir, das kennen wir und vor allem: das hatten wir schon. Antisemitismus führt zum Holocaust. Darum lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass es in der Zukunft nicht notwendig sein wird, einem erneuten Holocaust gedenken zu müssen!“

Die Veranstaltung wurde durch Redebeiträge des Oldesloer Bürgermeisters Jörg Lembke, der ehemaligen Bürgerworthalterin Ilse Siebel, Jens Wieck von der CDU sowie Hendrik Holtz von DIE LINKE abgerundet. Ein großes Dankeschön richtete Torben Klöhn an Lars Cornehl (SPD), welcher akribisch die Ausstellung: "jüdisches Leben in Deutschland" vorbereitete, die den Rahmen der Gedenkveranstaltung bot und aktuell im KuB besichtigt werden kann.

Für einen besonderen emotionalen Moment sorgte zum Abschluss der Beitrag des ehemaligen Schulleiters der TMS, Herrn Voigt, welcher - aus eigener Erfahrung - die Bedeutung von Bildung und Kultur bei der Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus hervorhob.

Vor 91 Jahren - am 30. Januar 1933 - fand die Machtergreifung der Nazis statt. Es folgten Jahre der Schreckensherrschaft und der gezielten Aufrüstung, die mit dem Überfall auf Polen in den zweiten Weltkrieg führte. Hitler und seine Unterstützer haben dabei den Tod von zig-Millionen Menschen bewusst in Kauf genommen. Andersdenkende, Juden, Sinti, Roma und andere Personengruppen wurden gepeinigt, eingesperrt und in Kerkern der Gestapo und den Konzentrationslagern umgebracht.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager (KZ) Ausschwitz von sowjetischen Soldaten befreit. Was sie dort entdecken mussten, lässt uns noch heute den Atem stocken vor Abscheu und Entsetzen. Mehr als eine Millionen Menschen wurden dort mit einem beispielslosen Vernichtungswillen getötet. Insgesamt sind mehr als sechs Millionen Menschen in den Konzentrationslagern und Ghettos der Nazis umgekommen. Das KZ- Ausschwitz ist heute der Inbegriff für den nationalsozialistischen Rassenwahn. Die UNO hat diesen Tag zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt.

Auch in Bad Oldesloe findet am 27. Januar jeweils ein würdiges Gedenken an die Opfer des Holocaust statt. Mit unserem heutigen Gang der Erinnerung gedenken wir

  • der Ermordung von Hans Wöltje im KZ Dachau - der Stolperstein liegt in der Hindenburgstr 49
  • der Ermordung von Robert Kersten im KZ-Neuengamme - der Stolperstein liegt am Kirchberg 4
  • der Opfer der durch Bad Oldesloe führenden Todesmärsche sowie der Deportation in das Ghetto nach Riga an der Stele am Bahnhofsvorplatz.

Mit diesem Gang der Erinnerung wollen wir auch ein Zeichen gegen die aktuell zunehmende Verunglimpfung unserer Erinnerungskultur setzen. Unter diese deutsche Geschichte lässt sich kein wie auch immer gearteter „Schlussstrich“ ziehen. Sie ist auch kein Vogelschiss in unserer Geschichte, sondern ein akribisch geplanter und rassistisch motivierter Massenmord. Wer dies durch dumpfe Parolen infrage stellen will, ignoriert die Fakten und entlarvt sich als Ewiggestriger. Unsere Schlussfolgerung lautet: Wir sind nicht für das verantwortlich, was war, aber wir alle tragen Verantwortung für das, was wird!

Liebe Oldesloerinnen und Oldesloer, 

wir würden uns freuen, wenn Sie uns beim Gang der Erinnerung begleiten und mit uns gemeinsam Blumen an den Stolpersteinen und an der Stele am Bahnhof zu Ehren der Holocaust-Opfer niederlegen.

 


 

Unser Mitglied Dr. Klaus Klingner, Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, ist am Freitag, 19.01.2024 verstorben.

Mit Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir die Nachricht vom Tode von Klaus zur Kenntnis. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.


Am 1.12.1966 ist Klaus in die SPD eingetreten und wirkte zunächst in der Stadtvertretung in Bad Oldesloe sowie im Stormarner Kreistag mit. Im Jahr 1971 wurde Klaus in den Landtag gewählt. 1988 und 1992 wurde er jeweils direkt wiedergewählt.

Im Kabinett von Björn Engholm war Klaus Justizminister.

Dem Ortsverein Bad Oldesloe blieb Klaus bis zuletzt eng verbunden. Zuletzt hat er im Rahmen der Kommunalwahl 2023 bei Infoständen die Ziele und Vorstellungen der Oldesloer SPD den Bürgerinnen und Bürgern nahe gebracht.

Wir werden Klaus stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 


Medizinische Versorgung in Stormarn durch die Schließung der Klinik in Bad Oldesloe gefährdet

Nachdem im Oktober 2023 der Sozial- und Gesundheitsausschuss des Kreises Stormarn informiert wurde, dass von Seiten der Geschäftsleitung des Asklepios-Konzerns geplant sei, die chirurgische Abteilung des Standortes Bad Oldesloe zu schließen, wurden schnell Befürchtungen laut, dass hierdurch die medizinische Versorgung in der Region gefährdet sei.

Von Seiten der Geschäftsführung wurden als Ursachen für die Überlegungen die bevorstehende Reform im Gesundheitssystem durch den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sowie ein Rückgang der chirurgischen Fallzahlen angeführt. Um das Klinikum Bad Oldesloe zukunftssicher aufzustellen, wolle man, so Asklepios-Regionalgeschäftsführer Guido Lenz, den Standort zu einem Fachkrankenhaus entwickeln, mit einem fachklinischen Schwerpunkt für Kardiologie sowie einer Geriatrie und Reha-Abteilung.

Die SPD Bad Oldesloe sowie der Bundestagsabgeordnete Bengt Berg (SPD) setzten sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Planungen für einen Erhalt der chirurgischen Abteilung am Standort Bad Oldesloe ein und zeigten Gesprächsbereitschaft. Die Geschäftsführung der Asklepios-Klinik und die Öffentlichkeit wurden insbesondere auf die negativen Folgen für Rettungsdienste und damit einhergehenden verlängerten Fahrzeiten und -wege für Rettungsfahrzeuge und Krankentransporte hingewiesen.

Wie nun veröffentlicht wurde, habe das Ministerium in Kiel der Geschäftsführung des Konzerns bereits im November 2023 mitgeteilt, dass - bei Wegfall der Chirurgie - der Standort Bad Oldesloe aus der notfallmedizinischen Versorgung fallen würde. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen (SGB) sehen vor, dass für eine Teilnahme an der untersten Stufe einer Notfallversorgung (Basisnotfallversorgung) mindestens eine vollstationäre Fachabteilung für innere Medizin und Chirurgie vorgehalten werden müsse. Die Teilnahme eines Krankenhauses an der Notfallversorgung sieht u.a. entsprechende Zuschläge der Krankenkassen vor.

Aus Sicht der SPD Bad Oldesloe sollten beide Parteien (sowohl Asklepios, als auch das zuständige Ministerium in Kiel) zeitnah miteinander über Lösungsmöglichkeiten verhandeln.

Es muss verhindert werden, dass sich die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Bad Oldesloe und Umgebung dramatisch verschlechtert. Im Notfall können wenige Minuten über Leben und Tod eines Menschen entscheiden.

Hierbei bieten Alleingänge keine Verhandlungsgrundlage, da insbesondere die von den Auswirkungen betroffenen Institutionen, wie Arztpraxen und Rettungsdienste, teils langfristigen Planungen unterliegen.

 


Unsere Ausstellung im Kultur- und Bildungszentrum

Jüdisches Leben in Deutschland

 

Der Schutz der jüdischen Kultur ist nicht nur Staatsräson, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Mit unserer Ausstellung vom 22.1. bis 11.2.2024 möchten wir allen Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in den jüdischen Glauben und die jüdische Kultur geben.

Das Judentum ist eine Bereicherung unserer menschlichen Kultur und wir möchten, dass sich Jüdinnen und Juden genauso frei in unserer Gesellschaft bewegen und ihren Glauben ausleben können, wie alle anderen Menschen ebenso.

Der Zeitraum ist auch für die Schulen geeignet, in der Zeit des Halbjahreswechsels mit ihren Schülerinnen und Schülern die Ausstellung zu besuchen und ggf. im Unterricht zu thematisieren.

Nur wer sich mit dem Judentum auseinandersetzt, kann im Alltag Vorurteile erkennen und widerlegen.

Am 27. Januar2024 sind zudem viele Vereine und Parteien eingeladen, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken, die deportiert, gefoltert und ermordet wurden.

 


Auf ein (Politiker)Wort

Ein bewegtes Jahr

Wieder liegt ein Jahr voller Herausforderungen hinter uns.

Wir als SPD haben intensiv an der Schaffung einer Rahmenrichtlinie für die Oldesloer Schulsozialarbeit mitgewirkt und als Ergebnis dieser Arbeit wurden sieben neue Stellen geschaffen. Dies bedeutet für unsere Kinder eine deutliche Verbesserung in diesem Bereich. Am Rande sei erwähnt, dass diese Rahmenrichtlinie jetzt auch als Vorbild für andere Gemeinden genutzt wird.

Eine wegweisende Entscheidung für unsere Kulturschaffenden war sicher die Erhöhung der Zuwendungen um 33%.

Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die personelle Ausstattung unserer Kindergärten gelegt. Das neue Kindergartengesetz der Landesregierung hat völlig außer Acht gelassen, dass ein höherer Personalschlüssel auch mehr Personal bedeutet. Wir als SPD haben uns für eine Förderung der praxisintegrierten Ausbildung in unseren Kindergärten eingesetzt. Durch diese städtische Förderung können jedes Jahr sieben junge Menschen den Beruf des Erziehers / der Erzieherin erlernen. Durch die Mittel vom Kreis und auch vom Land, die geplant sind, erhöht sich diese Zahl noch.

Damit wir die in Bad Oldesloe geltenden Standards halten können, mussten wir die Schwächen des Landesgesetzes mit einer zusätzlichen städtischen Förderung von 1,5 Millionen Euro ausgleichen.

Wir haben uns aber auch mit Dingen beschäftigt, die nur wenig Geld kosten aber eine große Auswirkung auf die Menschen haben, die es betrifft. Im Bereich Gleichstellung bedeutet das, die Mitarbeiter der Stadt können nun noch zielgerichteter gefördert und unterstützt werden.

Als wir dann schon dachten, dass politische Jahr sei zu Ende, erfuhren wir von der geplanten Schließung der chirurgischen Notfallambulanz unserer Klinik. Uns war sofort klar das wir uns dieses Themas annehmen müssen. Wir haben sofort das Gespräch mit der Klinikleitung gesucht und das Thema in die Öffentlichkeit gebracht. Ich will Ihnen nichts vormachen, die Klinikleitung hat uns vor eine Wand laufen lassen. Ich kann Ihnen aber versprechen,dass wir das nicht kampflos hinnehmen und am Ball bleiben werden. Ich kann die Themen hier natürlich nur anreissen, lade Sie aber herzlich ein, mit uns in den Dialog zu kommen und uns auch bei unseren Sitzungen zu besuchen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ihr Carsten Stock
SPD Bad Oldesloe

Erschienen in der Markt-Ausgabe am 9.Dezember.

 

Infos zur Hagenstraße

Die Hagenstraße ist von großer Bedeutung für die Innenstadt (Anlieferverkehr für Geschäfte, Arztpraxen, der Verwaltung und der Gastronomie) und damit für viele Oldesloer Bürger:innen. Nun steht eine umfangreiche Umgestaltung dieser wichtigen Straße an.

Dazu gibt es in den Fachausschüssen mehrere hundert Seiten Sitzungsvorlage. In Gutachten werden mehrere Varianten, wie die Hagenstraße nach der Umgestaltung aussehen könnte, vorgestellt und die jeweiligen Vor- und Nachteile erläutert.

Für uns ist dabei wichtig, dass ein Anfahren des "Peters"-Parkplatz in der Innenstadt auch nach der Umgestaltung möglich ist. Daneben setzen wir uns dafür ein, dass:

  • der ZOB am Peters-Parkplatz inkl. dem Taxenstand und der
  • Zweirichtungsverkehrs für Fahrradfahrer erhalten bleibt,
  • eine Verringerung des Durchgangsverkehrs sowie eine
  • Konfliktlösung für Fußgängerströme quer zur Hagenstraße (Fußgängerverkehr hat Priorität) erreicht wird.

Aufgrund der bereits dargestellten Bedeutung dieser Straße für die Innenstadt sind wir der Ansicht, dass eine solche Entscheidung auf breitestmögliche Zustimmung der Bevölkerung stoßen muss.

Neben einer Einbindung aller Beiräte sollen auch die Oldesloer:innen in Form einer Einwohnerversammlung beteiligt werden.

Im zuständigen Planungsausschuss haben wir einen diesbezüglichen Antrag gestellt, der auch bei den anderen Fraktionen eine Mehrheit gefunden hat.

Die Sitzungsunterlagen sind öffentlich und auf der Website der Stadt Bad Oldesloe einsehbar (oder sie klicken hier für den direkten Zugang der Unterlagen).

Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung oder Ideen an hagenstrasse@spd-od.de.



Kommunalwahl 2023

Unsere Kandidat:innen

 

Die SPD Bad Oldesloe geht in den kommenden Kommunalwahlkampf unter dem Motto

Bad Oldesloe: für Alle!

Unser Programm für Bad Oldesloe für die kommenden fünf Jahre enthält die Schwerpunkte

Soziales, Umwelt, Familien, Kultur und Freizeit, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen und Bürger:innen-Beteiligung.

Mit unserem Programm gehen wir für die Kommunalwahl am 14. Mai in den politischen Wettbewerb. Wir wollen Bewährtes bewahren, Neues wagen und uns für die großen Chancen unserer Stadt einsetzen. Wir wollen Kommunalpolitik für alle Menschen gerecht gestalten. Für ein soziales, umweltfreundliches, weltoffenes, innovatives, inklusives, schönes und lebenswertes Bad Oldesloe.

Für alle 14 Oldesloer Wahlkreise steht ein bunt gemischtes und vor allem kompetentes Team bereit, in dem alle Altersgruppen abgebildet sind:

Wahlkreis  1: Carsten Stock (Schule und Kita)
Wahlkreis  2: Torben Hermann (Soziales und Verkehr)
Wahlkreis  3: Torben Klöhn (kommunale Finanzen und Verwaltung)
Wahlkreis  4: Björn Wahnfried (Finanzen und Wirtschaft)
Wahlkreis  5: Jürgen Schneider (Umwelt und Senior:innen)
Wahlkreis  6: Lukas Bussewitz (Soziales und Umwelt)
Wahlkreis  7: Anika Klöhn (Umwelt und kulturelle Entwicklung)
Wahlkreis  8: Hans-Hermann Roden (Bauen und Stadtentwicklung)
Wahlkreis  9: Lars Cornehl (Innenstadt und Wirtschaft)
Wahlkreis 10: Jennifer Wlost (Verwaltung und Schule)
Wahlkreis 11: Ricardo Doorentz (IT-Ausbau und Soziales)
Wahlkreis 12: Anja Junghans-Demtröder (Soziales und Schule)
Wahlkreis 13: Melanie Stock (Finanzen und Familien)
Wahlkreis 14: Britta Bussewitz: Belange für Menschen mit Behinderungen, Soziales

Unser Programm finden Sie hier.


"Bei uns einzutreten und mitzumachen, ist eine Chance, auch das Land zu verändern."

 

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

 

"Lasst uns diskutieren. Lasst uns ringen um den besten Weg. Wir sind die Partei, dir für den sozialen Zusammenhalt steht."

Lars Klingbeil, November 2022

 

Dieser Aussage von Lars Klingbeil schließen wir uns an. Die SPD ist der spannendste politische Ort - und zwar nicht im Sinne von viel Rambazamba sondern um zu sagen: Wenn du Politik gestalten willst, dann geh zur Sozialdemokratie. Das ist der bestgeeignete Ort. Ein Ort der Zusammenhalt.

Die SPD zu einen solchen Ort zu machen, dafür zu sorgen, dass bei uns die großen programmatischen Debatten stattfinden, dass es bei uns das Miteinander gibt, dass die Menschen sich bei uns wohlfühlen und dass sie wissen: Bei uns einzutreten und mitzumachen ist eine Chance, auch das Land zu verändern.

Auch für Bad Oldesloe setzen sich eine Vielzahl von Menschen ein, unsere Stadt weiter zu entwickeln, den liebevollen Charme zu erhalten und für unsere nachfolgenden Generationen eine gute Grundlage zum Leben in ihrer Stadt zu ermöglichen.

Seien auch Sie dabei und setzen Sie sich für Ihre Stadt ein. Jeder und Jede ist in vielerlei Hinsicht ein Experte und eine Expertin. Lassen Sie uns von Ihrem Expertenwissen teilhaben und gemeinsam Bad Oldesloe gestalten.

 


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