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Kita-Vielfalt in Bad Oldesloe erhalten!

Daher setzen wir uns auch für die kleinen Kitas ein. Sie dürfen nicht mit ihren Verwaltungskosten alleine gelassen werden!

Foto: Colourbox

Bezüglich der Reformierung der Finanzierung der Kitas war es Ende 2021 endlich soweit: Wir konnten die neuen Verträge mit den Kita-Trägern final beschließen.

Da uns aber durchaus bewusst gewesen ist, dass eine CDU-geführte Landesregierung nicht unbedingt alle sozialen Aspekte eines so umfassenden Gesetzes, wie das neue Kindertagesstättengesetz (KitaGneu) bedacht hat, haben wir uns für eine Evaluation der Verwaltungskostenpauschale eingesetzt.

Hierbei haben sich Fehler im Gesetz gezeigt, denen wir jetzt begegnen müssen. Die vom Land vorgesehenen Verwaltungskosten sind durchaus auskömmlich für die großen bzw. größeren Träger. Kleine Kita-Träger (z.B. Elternvereine) bleiben dabei allerdings auf der Strecke. Somit ist die derzeitige Regelung für die vielfältige Trägerlandschaft in Bad Oldesloe denkbar ungeeinget.

Wir als SPD Bad Oldesloe haben uns in der Vergangenheit ständig dafür eingesetzt, dass die Bedürfnisse der Träger - so unterschiedlich sie auch sein mögen - Gewicht haben müssen. Es hat sich nun für diese kleinen Träger schmerzlich gezeigt, dass Vielfalt auf Landesebene bestenfalls ein Lippenbekenntnis ist- aber in konkreter Form nicht unterstützt und vor allem nicht umgesetzt wird.

Wir werden uns als SPD Bad Oldesloe auch weiterhin für jedes einzelne Kind einsetzen und dafür sorgen, dass alle Kita-Träger von den neuen Regelungen profitieren. Hierfür werden wir auch finanzielle Verantwortung übernehmen - die Betreuung von Kindern sehen wir als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir wollen die Eltern und die Träger nicht alleine lassen.

Konkret bedeutet das für uns: Wir unterstützen die Konzepte kleiner Träger!


Unser aktueller Textbeitrag im Oldesloer Markt

Heizen mit Atomstrom?

Foto: Colourbox.de

Es mangelt nicht an gut gemeinten Ratschlägen, auf welche Weise wir weniger Energie verbrauchen, um im Winter nicht frieren zu müssen und die Versorgung der Industrie nicht zu gefährden.

Kalt statt warm duschen, Licht aus in ungenutzten Räumen, Raumtemperatur reduzieren und vieles andere mehr.

Die zur Verfügung stehende Energie sinnvoll und sparsam einzusetzen – diese Frage wird leider erst jetzt in der Krisenzeit für alle nachvollziehbar gestellt. Dass die fossilen Energieträger Öl und Gas endlich sind und nicht für alle Zeit verfügbar sind, ist schon sehr lange bekannt.

Es ist windig, aber die Flügel von Windkraftanlagen drehen sich nicht, weil sie abgeschaltet werden müssen, denn der erzeugbare Strom kann nicht verbraucht werden – so heißt es. Das stimmt allerdings nur insofern, dass der mögliche Strom nicht dorthin gelangen kann, wo er benötigt wird. Seehofer, Söder und ihrer CSU müssen wir es verdanken, dass Stromtrassen verhindert wurden.

Erzeugter Strom, der nicht verbraucht werden kann, muss gespeichert werden – warum nicht für die Herstellung von grünem Wasserstoff? Wasserstoff ist als Energieträger gut nutzbar, wenn der Wind eingeschlafen ist und die Sonne nicht scheint. Die bei der Herstellung von Wasserstoff entstehende Abwärme könnte in Fernwärmenetze eingespeist werden. Auch die Abwärme der großen Kühlregale in den Supermärkten könnte dem Heizungskreislauf zugeführt werden. Diese Möglichkeiten führe ich nur als Beispiele an.

Zur Stromerzeugung wird auch Gas verbrannt, allerdings ist Gas dafür zu kostbar. Diese Lücke soll nach den Vorstellungen einiger Christ- und auch Frei-Demokraten durch Atomstrom geschlossen werden. Zumindest in Deutschland haben wir aber kein Strom- sondern ein Wärmeproblem durch die ausbleibenden russischen Gaslieferungen.

Strom aus AKW’s ist die die teuerste und vor Allem die gefährlichste Methode, Energie zu gewinnen. Die Endlagerung des atomaren Mülls ist weiter ungeklärt, die derzeit praktizierte Zwischenlagerung höchst riskant. Sind die verrosteten Atomfässer in den Zwischenlagern Brunsbüttel und in der Salzake in der Schachtanlage Asse schon in Vergessenheit geraten? Würde man die wesentlichen Anteile von Kosten der Atomenergienutzung (Umgang mit Atommüll, Endlager, Versicherungsleistungen) einrechnen, wäre eine kWh Atomstrom unbezahlbar.

„Not macht erfinderisch“, so lautet ein Sprichwort.  Die Not mit der Energie lässt viele Menschen nun ernsthaft über Alternativen nachdenken. Aber Vorstellungen und Ideen alternativer Lösungsmöglichkeiten gab es schon vorher. Deren Entwicklung und Umsetzung sei zu teuer, hieß es bislang. Dieses zu kurzfristig gedachte Kostenargument hat nun seine Gültigkeit verloren.

Text: Hans-Hermann Roden


"Bei uns einzutreten und mitzumachen, ist eine Chance, auch das Land zu verändern."

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

dieser Aussage, von Lars Klingbeil in einem Interview geäußert, schließen wir uns an. Die SPD ist der spannendste politische Ort - und zwar nicht im Sinne von viel Rambazamba sondern um zu sagen: Wenn du Politik gestalten willst, dann geh zur Sozialdemokratie. Das ist der bestgeeignete Ort.

Die SPD zu einen solchen Ort zu machen, dafür zu sorgen, dass bei uns die großen programmatischen Debatten stattfinden, dass es bei uns das Miteinander gibt, dass die Menschen sich bei uns wohlfühlen und dass sie wissen: Bei uns einzutreten und mitzumachen ist eine Chance, auch das Land zu verändern.

Auch für Bad Oldesloe setzen sich eine Vielzahl von Menschen ein, unsere Stadt weiter zu entwickeln, den liebevollen Charme zu erhalten und für unsere nachfolgenden Generationen eine gute Grundlage zum Leben in ihrer Stadt zu ermöglichen.

Seien auch Sie dabei und setzen Sie sich für Ihre Stadt ein. Jeder und Jede ist in vielerlei Hinsicht ein Experte und eine Expertin. Lassen Sie uns von Ihrem Expertenwissen teilhaben und gemeinsam Bad Oldesloe gestalten.