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Pressespiegel

09Nov

Lübecker Nachrichten vom 8. November 2017

SPD warnt vor Rückzug aus der Sozialarbeit.

Die Oldesloer SPD-Fraktion hat sich jetzt besorgt geäußert, dass sich die Stadt als Träger möglicherweise aus der Beschäftigung von Sozialpädagogen an Schulen herausziehen möchte. Wie Hajo Krage, Mitglied im Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss (BSKA), in einem offenen Brief mitteilt, habe Bürgermeister Jörg Lembke im jüngsten Finanzausschusses die derzeit nicht besetzte halbe Stelle in der Schulsozialarbeit an der Schule am Kurpark zum Anlass genommen, zu erklären, dass er auf die Wiederbesetzung der vakanten Stelle an der Schule am Kurpark verzichten möchte. Das solle der Anfang vom Ausstieg der Stadt aus der Beschäftigung von Sozialpädagogen an Schulen sein. Sein Ziel sei es, dass die Stadt sukzessive die Schulsozialarbeit an Bad Oldesloer Schulen abbaut, zitiert Krage den Bürgermeister.

Die SPD-Fraktion ist grundlegend anderer Meinung. „Wir haben in den vergangenen Jahren lange dafür gekämpft, die Schulen mit Sozialpädagogen auszustatten. Inzwischen ist die Notwendigkeit ihrer Arbeit von allen Fraktionen anerkannt und alle städtischen Schulen können auf ihre Unterstützung zurückgreifen“, argumentiert Krage.

Dass die Arbeit der Schulsozialarbeit gesellschaftlich wichtig sei und der Bedarf aktuell sogar noch zunehme, habe der Jahresbericht des Sachbereichs Jugendarbeit Schule eindrucksvoll gezeigt: Themen wie Inklusion, psychische Auffälligkeiten, Prüfungsangst und Mobbing seien neben der Integration zugewanderter Kinder Herausforderungen, bei deren Bewältigung die Schulsozialarbeit wertvolle Hilfe leistet. Der Rückzug der Stadt aus diesen Bereichen hätte deshalb gravierende Folgen für das Klima an den Schulen der Stadt.