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Pressespiegel

13Okt

Lübecker Nachrichten vom 13. Oktober 2017

Wortgefechte prägten Debatte über Oldesloe-Logo. Bad Oldesloe Eigentlich ging es nur darum, mit welchem Erscheinungsbild und Logo sich die Stadt Bad Oldesloe künftig in der Öffentlichkeit präsentieren will. Daraus wurde auf der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses ein verbaler Schlagabtausch.

Zur Vorgeschichte: Den Auftrag, ein Corporate Design für die Stadt zu entwickeln, hatte die Verwaltung ausgeschrieben und sich aufgrund einer Kriterienliste für die Agentur Orange Cube entschieden.

Der kursive Schriftzug „Bad Oldesloe“, dessen O in drei Farben ausgestaltet ist, war im Hauptausschuss im September mit Nachbesserungen akzeptiert, von den Stadtverordneten anschließend aber abgelehnt worden, so dass das Ganze jetzt wieder im Hauptausschuss landete. Zu den erbitterten Kritikern gehörte stets Hendrik Holtz (Linke), der auch dieses Mal nachlegte.

Er stellte nicht nur erneut in Abrede, dass die Stadt überhaupt ein neues Erscheinungsbild braucht, sondern kritisierte auch den dafür veranschlagten Preis.

Tim Krüger von der Agentur versuchte dagegen zu erklären, dass es bei einem gut ausgearbeiteten Logo auf den Wiedererkennungswert ankomme und es nicht zu kompliziert, aber frisch und modern erscheinen sollte, damit es einen positiven Effekt auf den Betrachter habe. Doch das mochte Hendrik Holtz nicht gelten lassen. Letztlich lieferten sich beide ein Wortgefecht.

Maria Herrmann (SPD) schloss sich Holtz’ Kritik im Ansatz an. Sie sagte, dass in den sozialen Medien ein regelrechter Sturm der Ablehnung gegen das Logo entbrannt sei. „Wir haben es da mit großen Widerständen zu tun, die ich nachvollziehen kann“, sagte Herrmann.

Sie plädierte auch dafür, dass die Verwaltung selbst ein Handbuch erarbeitet und darin festlegt, wie das Logo in der Praxis verwendet werden soll. Dem hatte Tim Krüger entgegengehalten, dass die Agentur sämtliche Vorlagen wie Briefköpfe, Formulare und anderes mit dem Logo schon so vorbereite, dass ein Klick genüge, um damit arbeiten zu können. All das stecke auch in dem Handbuch, dessen Herstellung sehr arbeitsintensiv sei.

Aus der SPD-Fraktion kam zudem Kritik am gesamten Vergabeverfahren. Hajo Krage etwa forderte, dass auch die anderen Entwürfe, die im Rahmen der Ausschreibung bei der Stadt eingetroffen seien, öffentlich vorgestellt werden sollten. Sein Antrag fand zwar mehrheitlich Anklang, doch Bürgermeister Jörg Lembke schritt ein und beanstandete den Beschluss. „Wir befinden uns hier im Vergaberecht.

Die Verwaltung hat Kriterien aufgestellt wie sonst auch, wenn Bürostühle oder andere Leistungen geordert werden“, erläuterte er. Von allen eingesandten Entwürfen habe der jetzt vorliegende die objektiven Kriterien erfüllt.

Björn Wahnfried (SPD) gab zu bedenken, dass man ja auch bei der Auswahl

Zur Vorgeschichte: Den Auftrag, ein Corporate Design für die Stadt zu entwickeln, hatte die Verwaltung ausgeschrieben und sich aufgrund einer Kriterienliste für die Agentur Orange Cube entschieden.

Der kursive Schriftzug „Bad Oldesloe“, dessen O in drei Farben ausgestaltet ist, war im Hauptausschuss im September mit Nachbesserungen akzeptiert, von den Stadtverordneten anschließend aber abgelehnt worden, so dass das Ganze jetzt wieder im Hauptausschuss landete. Zu den erbitterten Kritikern gehörte stets Hendrik Holtz (Linke), der auch dieses Mal nachlegte.

Er stellte nicht nur erneut in Abrede, dass die Stadt überhaupt ein neues Erscheinungsbild braucht, sondern kritisierte auch den dafür veranschlagten Preis.

Tim Krüger von der Agentur versuchte dagegen zu erklären, dass es bei einem gut ausgearbeiteten Logo auf den Wiedererkennungswert ankomme und es nicht zu kompliziert, aber frisch und modern erscheinen sollte, damit es einen positiven Effekt auf den Betrachter habe. Doch das mochte Hendrik Holtz nicht gelten lassen. Letztlich lieferten sich beide ein Wortgefecht.

Maria Herrmann (SPD) schloss sich Holtz’ Kritik im Ansatz an. Sie sagte, dass in den sozialen Medien ein regelrechter Sturm der Ablehnung gegen das Logo entbrannt sei. „Wir haben es da mit großen Widerständen zu tun, die ich nachvollziehen kann“, sagte Herrmann.

Sie plädierte auch dafür, dass die Verwaltung selbst ein Handbuch erarbeitet und darin festlegt, wie das Logo in der Praxis verwendet werden soll. Dem hatte Tim Krüger entgegengehalten, dass die Agentur sämtliche Vorlagen wie Briefköpfe, Formulare und anderes mit dem Logo schon so vorbereite, dass ein Klick genüge, um damit arbeiten zu können. All das stecke auch in dem Handbuch, dessen Herstellung sehr arbeitsintensiv sei.

Aus der SPD-Fraktion kam zudem Kritik am gesamten Vergabeverfahren. Hajo Krage etwa forderte, dass auch die anderen Entwürfe, die im Rahmen der Ausschreibung bei der Stadt eingetroffen seien, öffentlich vorgestellt werden sollten. Sein Antrag fand zwar mehrheitlich Anklang, doch Bürgermeister Jörg Lembke schritt ein und beanstandete den Beschluss. „Wir befinden uns hier im Vergaberecht.

Die Verwaltung hat Kriterien aufgestellt wie sonst auch, wenn Bürostühle oder andere Leistungen geordert werden“, erläuterte er. Von allen eingesandten Entwürfen habe der jetzt vorliegende die objektiven Kriterien erfüllt.

Björn Wahnfried (SPD) gab zu bedenken, dass man ja auch bei der Auswahl

Zur Vorgeschichte: Den Auftrag, ein Corporate Design für die Stadt zu entwickeln, hatte die Verwaltung ausgeschrieben und sich aufgrund einer Kriterienliste für die Agentur Orange Cube entschieden.

Der kursive Schriftzug „Bad Oldesloe“, dessen O in drei Farben ausgestaltet ist, war im Hauptausschuss im September mit Nachbesserungen akzeptiert, von den Stadtverordneten anschließend aber abgelehnt worden, so dass das Ganze jetzt wieder im Hauptausschuss landete. Zu den erbitterten Kritikern gehörte stets Hendrik Holtz (Linke), der auch dieses Mal nachlegte.

Er stellte nicht nur erneut in Abrede, dass die Stadt überhaupt ein neues Erscheinungsbild braucht, sondern kritisierte auch den dafür veranschlagten Preis.

Tim Krüger von der Agentur versuchte dagegen zu erklären, dass es bei einem gut ausgearbeiteten Logo auf den Wiedererkennungswert ankomme und es nicht zu kompliziert, aber frisch und modern erscheinen sollte, damit es einen positiven Effekt auf den Betrachter habe. Doch das mochte Hendrik Holtz nicht gelten lassen. Letztlich lieferten sich beide ein Wortgefecht.

Maria Herrmann (SPD) schloss sich Holtz’ Kritik im Ansatz an. Sie sagte, dass in den sozialen Medien ein regelrechter Sturm der Ablehnung gegen das Logo entbrannt sei. „Wir haben es da mit großen Widerständen zu tun, die ich nachvollziehen kann“, sagte Herrmann.

Sie plädierte auch dafür, dass die Verwaltung selbst ein Handbuch erarbeitet und darin festlegt, wie das Logo in der Praxis verwendet werden soll. Dem hatte Tim Krüger entgegengehalten, dass die Agentur sämtliche Vorlagen wie Briefköpfe, Formulare und anderes mit dem Logo schon so vorbereite, dass ein Klick genüge, um damit arbeiten zu können. All das stecke auch in dem Handbuch, dessen Herstellung sehr arbeitsintensiv sei.

Aus der SPD-Fraktion kam zudem Kritik am gesamten Vergabeverfahren. Hajo Krage etwa forderte, dass auch die anderen Entwürfe, die im Rahmen der Ausschreibung bei der Stadt eingetroffen seien, öffentlich vorgestellt werden sollten. Sein Antrag fand zwar mehrheitlich Anklang, doch Bürgermeister Jörg Lembke schritt ein und beanstandete den Beschluss. „Wir befinden uns hier im Vergaberecht.

Die Verwaltung hat Kriterien aufgestellt wie sonst auch, wenn Bürostühle oder andere Leistungen geordert werden“, erläuterte er. Von allen eingesandten Entwürfen habe der jetzt vorliegende die objektiven Kriterien erfüllt.

Björn Wahnfried (SPD) gab zu bedenken, dass man ja auch bei der Auswahl seiner Ehefrau nicht nur schaue, dass sie Arme und Beine habe. Der Entwurf müsse den Leuten ja gefallen. „Wenn Sie bei der Auswahl Ihrer Gattin aufs Vergaberecht verzichten, ist das Ihre Sache. Wir dürfen es nicht“, konterte Lembke und erntete Gelächter.

Ob und wann die Stadt jetzt ein Logo bekommt, steht nach wie vor in den Sternen.

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