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Pressespiegel

27Sep

Lübecker Nachrichten vom 27. September 2017

Fahrräder: Anlage beschlossen.

Heute ist ein historischer Tag“, stellte Matthias Rohde (FBO) fest, als der Tagesordnungspunkt „Fahrradparkanlage beim Bahnhof“ in der Oldesloer Stadtverordnetenversammlung am Montag aufgerufen wurde. Nach jahrelangem Ringen um ein Radhaus, das nun nicht mehr zur Debatte steht, stimmten die Anwesenden schließlich mit 17 Ja-Stimmen bei zehn Enthaltungen für den Bau einer modularen Fahrrad-Abstellanlage mit rund 120 gesicherten Plätzen.

Zuvor hatte Hans-Hermann Roden (SPD) erklärt, seine Partei werde sich enthalten, damit der Beschluss durchkomme. Auch beschlossen wurde, dass die endgültigen Pläne noch einmal im Bau- und Planungsausschuss vorgestellt werden sollen. Der alte Beschluss wurde mit 14 zu 13 Stimmen aufgehoben.

„Das automatisierte Radhaus wäre die bessere Lösung gewesen, aber das hier ist besser als nichts“, so Roden weiter. Auch Wilfried Jansen (Grüne) bezeichnete die Modulanlage als „zweitbeste Lösung nach dem Radhaus“. Hendrik Holtz (Linke) urteilte, die geplante Modulanlage sei „keine zukunftsweisende Lösung“". Ziel sei es, die Leute angesichts des Klimawandels aufs Fahrrad zu bringen, auch wenn ein Radhaus 750 000 Euro gekostet hätte.

Rohde erwiderte, dass das Loch im Haushalt kein teures Radhaus erlaube; da müsse man kompromissbereit sein. Die jetzige Lösung sei mit 250 000 Euro wesentlich billiger. Die modulare Anlage wurde von Nah.SH entwickelt und empfohlen, die die Pläne im Bauausschuss vorgestellt hatte. Die Anlage bietet nach dem Baukastenprinzip Module zur ebenerdigen Fahrradunterbringung an und soll zwischen den Gleisen 4 und 5 errichtet werden.

Bettina Albrod