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Pressespiegel

23Nov

Nur ein wönziges Schlöckchen

Wochenschau

www.wiedenroth-karikatur.de

Stormarner Tageblatt vom 23. November 2013

Trocken gelegt Ja, das lässt tief blicken. Oldesloes Haushaltslage lässt es angeblich nicht zu, Getränkenachschub für die Kommunalpolitiker zu bestellen. So stellte es Bürgermeister Tassilo von Bary mit Hinweis auf die Haushaltssperre im Hauptausschuss dar. Wenn es denn stimmen sollte, müsste man sich allerdings fragen, ob es mit der Einsparung von ein paar Flaschen Selter getan ist. Müssten da nicht vielleicht andere Kaliber wie KuB, Schwimmbad, Stadtumbau, ... auf die Agenda? Nö, stattdessen wird erst mal diskutiert ob das nötig ist und es nicht auch ein Tröpfchen aus dem Weinkeller tue. Wir haben ja sonst keine Probleme. Und wenn jetzt jemand kommt, um zu behaupten: Ach, das war doch alles nicht so ernst gemeint ... schön, dass wir über vier Mios Einnahmeverlust noch scherzen können. Im Internet startet grade eine Spendenwelle. Den Auftakt machte Günter Knubbe mit vier Kisten Selter und einer Flasche Doppelherz.

Alleingang Kocht da etwa jemand sein eigenes Süppchen in der FBO? Gleich mehrfach musste Wolfgang Schmidt (FBO) im Oldesloer Hauptausschuss beim Thema Hauptsatzung deutlich machen, dass er nicht so ganz im Film war. "Davon weiß ich nichts", oder "Ich bin erstaunt, diese Mail kenne ich nicht", sagte er. Es ging um Vorstöße "seiner" Fraktionsvorsitzenden Patricia Rohde bei der Verwaltung bezüglich der Festsetzung von Wertgrenzen, über die hinaus der Verwaltungs-Chef nicht mehr ohne Politik entscheiden darf. Und wer die FBO beim Auswahlverfahren des neuen Bauamtsleiters vertritt, soll Schmidt auch nicht bekannt gewesen sein. Dabei hatte sich doch grade die FBO auf die Fahnen geschrieben, alles in der Fraktion zu diskutieren, Transparent zu agieren. Das eine nennt man wohl Theorie, das andere Praxis.

Baden gegangen Tja, da hatte die CDU keine Mehrheit für ihren Preiserhöhungsantrag im Hauptausschuss - der Eintritt ins Oldesloer Hallenbad hätte nach der Sanierung um 25 Prozent steigen sollen. Nicht mal zum befürchteten Patt kam es, denn am Ende stimmt der FBO-Vertreter mit der Gegenseite und Uwe Rädisch enthielt sich der Stimme. Zumindest ein bisschen pikant ist das schon, schließlich ist sein Sohn Vorsitzender des VfL und hatte noch mal deutlich für den in er Arbeitsgruppe erarbeiteten Kompromiss geworben.

A. Olbertz