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Pressespiegel

10Mär

Stormarner Tageblatt vom 10. März 2017

Schulhof immer noch gesperrt

Bad Oldesloe Der Auftrag aus dem Sozialausschuss war eigentlich klar: Verwaltung sollte ein „kreative“ Lösung finden, damit nicht weite Teile des Schulhofs der Theodor-Storm-Schule wegen Problemen beim Winterdienst geschlossen werden müssen. Das Ergebnis präsentierte Bürgermeister Jörg Lembke den Politikern jetzt: Weil die Schulhöfe ineinander über gehen, müssten der von TMS und TSS immer gemeinsam bearbeitet werden. 2432 Meter können maschinell von Schnee und Eis befreit werden, 433 Meter von Hand und das Biotop ließe sich gar nicht fegen, da helfe nur streuen. Kostet pro Wintersaison 23 547 Euro. Wie Lembke hervorhob solle der Schulhof bei Temperaturen über 5 Grad wieder geöffnet werden. „Nein, ist er nicht“, widersprach Schulleiterin Barbara Richter-Conrad sofort. Im Gegenteil, sie habe erst kürzlich eine Mitteilung bekommen, dass das Areal bis Anfang April gesperrt bleibe. „Das entspricht nicht der Anweisung, die ich gegeben habe“, wunderte sich der Verwaltungs-Chef.

So hatten sich die Politiker das nicht vorgestellt. „Wir brauchen doch hier keine maschinelle Beseitigung von Schneemassen!“, stellte Hildegard Pontow (CDU) klar: „Ich erkläre mich bereit, da morgens mit einem Eimer hinzugehen und zu streuen.“ Für sie SPD stellte Torben Klöhn klar: „Das ist unbefriedigend.“

Ein drittel des Schulhofs ist das Biotop, ein Drittel die Straße zwischen den Gebäuden und nur der Rest ein klassischer Schulhof – mit Übergang zum Gymnasium erläuterte die Rektorin den Ausschussmitgliedern. „Meiner Meinung nach müssten nur die Treppen schnee- und eisfrei sein. Aus pädagogischer Sicht ist es sinnvoll, wenn die Kinder auch mal durch Schnee laufen“, skizzierte die Rektorin ihre Vorstellungen. Durch Umstrukturierung müsse es möglich sein, bei Schneefall gesperrte Bereiche des Schulhofs zumindest nach und nach geöffnet zu bekommen. Richter-Conrad: „Es ist zu schade, dass dieses große, schöne Areal von November bis April gesperrt ist.“ Aber bislang habe es keine Gespräche gegeben.

Der SPD-Antrag von Hajo Krage, dass Verwaltung und Schulleitung gemeinsam eine Lösung des Problems erarbeiten sollen, wurde einstimmig angenommen. ol