Messe Bilder
Messe Bilder
Messe Bilder
Messe Bilder
Messe Bilder
Messe Bilder

Pressespiegel

23Sep

Stormarner Tageblatt vom 23. September 2016

Neuer Nutzer und keine Bürgermeister-Reise.

Bad Oldesloe

Ein Platz war im Kultur- und Bildungszentrum noch frei, weil der altStadt-Verein seine eingeplanten Räume nicht nutzen wird. Daher war es zu einer Ausschreibung gekommen, um den sechsten Hauptnutzer neben städtischem Kulturbereich, VHS, Musikschule, Oldesloer Bühne und „Klngstdt e.V.“ zu finden.

Es hatten sich fünf Oldesloer Vereine beworben. Die übrigen fünf Nutzer hatten sich nach langer Diskussion im Kub-Ausschuss einstimmig darauf geeinigt, „Stormarn Magic“ als Empfehlung an die Politik zu geben. „Alle Bewerber waren gut. Es haben Nuancen den Ausschlag gegeben“, so Kulturmanagerin Inken Kautter. Der Hauptausschuss folgte der Empfehlung des Kub-Beirats dieses Mal einstimmig, so dass dem Einzug der Magics ins Kub nichts mehr im Wege stehen dürfte. „Wir freuen uns über den Rückhalt, den wir erfahren haben. Das ist ein schönes Signal“, so Björn Möller, Vorsitzender von Stormarn Magic.

Weniger einig war sich die Politik bei einem Antrag von Hartmut Jokisch (Grüne) für den Austausch mit Partnerstädten. Während Jugend- und Choraustausch problemlos zugestimmt wurde, konnten die Politiker sich nicht überzeugen lassen, dass eine gewünschte Reise des neuen Bürgermeister Jörg Lembke nach Beer Yaacov aus der Stadtkasse finanziert wird. „Als leitender Verwaltungsbeamter kann er das ruhig selbst bezahlen“, sagte Hendrik Holtz (Die Linke). Mit dieser Meinung war er nicht alleine. Mit fünf zu sechs Stimmen wurde dieser Teil des Antrags abgelehnt, 26 300 Euro für die übrigen Aktivitäten aber mit sieben zu vier Stimmen bewilligt.

Aufregung gab es nochmal um das St. Jürgen Hospital. Die Verwaltung wollte einen Beschluss aufheben lassen, der kostenlose Arbeit für die Stiftung durch die Verwaltung untersagt. „Das kann nicht sein. Da bin ich schon sehr verwundert, wie da sogar ohne Vorlage agiert wurde, wo doch sonst sehr auf die Einhaltung der Regeln geachtet wird“, sagte Maria Herrmann (SPD). Der Verwaltungswunsch wurde mehrheitlich abgelehnt. nie