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Pressespiegel

31Mai

Stormarner Tageblatt vom 31. Mai 2016

Bewerber um Oldesloer Bürgermeisteramt planen bis Sonntag noch Aktionen.

Bad Oldesloe

Der Countdown läuft. Nur noch fünf Tage bis zur Wahl. Am Sonntag sind 20 138 Oldesloer zur Wahl eines neuen Bürgermeisters aufgerufen. Die Zeit bis zur Schließung der Wahllokale werden die vier Kandidaten nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Am Sonntag gab es ein letztes „offizielles“ Aufeinandertreffen aller vier Kandidaten. Christian Bernardy hatte während des Stadtfestes zur „Quality Zeit“ in den Kulturhof gebeten. Die Zuschauer bekamen eine sehr unterhaltsame Kandidatenrunde präsentiert. Alles etwas unkonventionell, hier und da etwas holprig, aber unterm Strich: ziemlich witzig! So, wie „Schlagerbernd“ eben ist.

Da veranstaltet er ein Quiz mit den Kandidaten, vergisst aber, die Ergebnisse vorher einzusammeln. Klar haben nachher alle das Richtige auf dem Zettel stehen. Langeweile kam da nicht auf. Bei der launigen Runde ging es hauptsächlich um Humor und Schlagfertigkeit. Inhalte traten in den Hintergrund. Das wird morgen, beim nächsten Aufeinandertreffen der Kandidaten sicher anders werden. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden Jörg Feldmann, Maria Herrmann, Jörg Lembke und Sebastian Schulz dann von Schülern der TMS in einer internen Runde befragt.

Und sonst? „Die Ärmel sind immer noch hochgekrempelt“, verrät Sebastian Schulz: „Ich werde noch weitere Aktionen haben.“ Da er aus familiären Gründen keinen Urlaub nehmen konnte – die Tage werden benötigt, um die Schließzeit der Kita mit den Kindern zu überbrücken – fällt es dem Polizeibeamten schwer, Wahlkampf, Dienst, Familie, Hobbys unter einen Hut zu bekommen. Sebastian Schulz: „24 Stunden sind einfach zu wenig.“

Altenheime und Hausbesuche stehen bei Jörg Lembke ganz oben auf der Agenda. „Einige Türen fehlen mir noch, die will ich noch abarbeiten“, sagt er. Mittwoch und Sonnabend plant der Kripobeamte Stände in der Innenstadt. Das muss reichen. „Gegen die Aktivitäten der CDU komme ich eh nicht an. Die machen ja fast jeden Tag was für ihren Kandidaten“, so Lembke: „Das ist eben der Vorteil eines Parteikandidaten.“

Heute Abend bietet Jörg Feldmann (CDU) eine Podiumsdiskussion zum Thema Kultur und Sport im Bella-Donna-Haus an. „Hausbesuche, Gespräche und Termine“, zählt er seine weiteren Aktivitäten auf. Während des Wochenmarkts wird er ebenfalls mit einem Stand vertreten sein und „Wahllotto“ anbieten. Dabei gilt es, die Reihenfolge der vier Kandidaten zu tippen sowie das Abschneiden von Jörg Feldmann und die Wahlbeteiligung. Wer richtig liegt, gewinnt eine vom Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann gestiftete Berlin-Reise. „Sonntagabend ist dann Wahlparty im Laurent“, kündigt Jörg Feldmann an.

Auch der Kalender von Maria Herrmann (SPD) ist voll. „In der Regel bin ich jeden Tag bis 15 Uhr in meinem Laden anzutreffen“, sagt die neue Goldhelm-Mieterin. „Ich merke, dass Leute mitbekommen haben, dass ich da jetzt bin, die suchen das Gespräch und kommen mit konkreten Fragen“, so Maria Herrmann: „Einige wollen aber auch eine Batterie gewechselt haben.“ Das würde sie vermutlich hinbekommen, sie habe aber keine. „Schwere Kost“ sei von ihr im Schlussspurt nicht mehr geplant. Stattdessen kündigt sie „Spaß und Musik“ an. Parallel zum Start des Stadtradelns wird bei ihr in der Hindenburgstraße ein von ihrem Sohn gebauter „Smoothie-Maker“ zum Einsatz kommen – ein Mixer, der über ein Fahrrad angetrieben wird.

Bad Oldesloes Wahlleiter Malte Schaarmann rechnet damit, dass am kommenden Sonntag gegen 19 Uhr das Ergebnis vorliegt. Die Verwaltung bietet im Foyer des Stadthauses wieder ein Wahlstudio an.

Andreas Olbertz