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Pressespiegel

10Mai

Stormarner Tageblatt vom 10. Mai 2016

Hagenstraße wird gesperrt. Stadtwerke tauschen Wasserleitung / Einbahnstraßenregelung wird teilweise durch Ampeln aufgehoben.

Bad Oldesloe

Das riecht nach einem mittelschweren Verkehrschaos. Im Zuge der Sanierung des Beer-Yaacov-Weges erneuern die Stadtwerke alle Versorgungsleitungen – auch eine Trinkwasserleitung im Bereich der Einmündung des Beer-Yaacov-Weges in die Hagenstraße. Dafür ist es notwendig, die Hagenstraße in diesem Bereich komplett zu sperren. Am Montag, 23. Mai, soll es voraussichtlich los gehen. Es wird mit einer sechswöchigen Sperrung gerechnet.

Die Hagenstraße wird in dieser Zeit bis zur Tiefgaragenzufahrt der Sparkasse beziehungsweise den gegenüber liegenden Parkplätzen von der Hamburger Straße aus weiterhin befahrbar sein. Damit Baustellenfahrzeuge an den Beer-Yaacov-Weg kommen können, die Marktbeschicker den Marktplatz erreichen und Kunden den Parkplatz zwischen Stadthaus und Peters wird die Einbahnstraßenregelung von beziehungsweise in Richtung der Lübecker Straße aufgehoben. Mit drei Ampeln soll die Befahrbarkeit der engen Straße geregelt werden. Damit wird die Zuwegung für die Anwohner, Lieferanten und Kunden während der Bauarbeiten von der Lübecker Straße aus ermöglicht.

Die Bushaltestelle „ZOB Hagenstraße“ wird an die Kreuzung Hamburger Straße – Schützenstraße verlegt. Je nach dem, aus welcher Richtung die Busse kommen, halten diese entweder in der Hamburger Straße vor dem Kino oder in der Schützenstraße vor der Post-Filiale.

In den Parkbuchten gegenüber der Bushaltestelle an der Hamburger Straße gilt Halteverbot. Der Streifen muss den Verkehr aufnehmen, der die Hamburger Straße hinauf fließt.

Es handele sich nur um eine „Eingriff direkt an der Stelle“, betont Bauamtsleiter Thilo Scheuber, die Hagenstraße werde „bewusst nicht“ komplett saniert, wie es bereits häufiger von der Politik angedacht worden war. „Die ganze Straße zu machen, hätte eine Sperrung von etwa einem Jahr bedeutet“, so Scheuber: „Das wollen wir den Geschäftsleuten in der Innenstadt nicht auch noch zumuten.“ Die hätten schon genug unter den langwierigen Arbeiten in der Bahnhofstraße gelitten. Als nächstes sei die Besttorstraße dran. Sperrungen und Behinderungen an beiden Enden der Innenstadt seien für ihn undenkbar.

Ein weiterer Grund, der gegen einen Ausbau der Hagenstraße spricht: Sie bildet den Kopf des Marktplatzes. Sie anzufassen ergibt nur Sinn, wenn es auch gleichzeitig ein Konzept für den Marktplatz gibt. Andreas Olbertz