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Pressespiegel

04Mär

Lübecker Nachrichten vom 4. März 2016

Oldesloer Mensa: Jetzt kommt Hilfe vcon außen

Bad Oldesloe. Rohe Hähnchenschenkel, grüner Leberkäse und Streitigkeiten zwischen Schülern und Lehrern – damit hat die Mensa im Schulzentrum Bad Oldesloe in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt. Bei der Sitzung des Bildungs-, Sozial- und Kulturausschusses (BSKA) am Mittwoch kam das Thema erneut auf den Tisch. „Auf Antrag der Grünen soll ein Konzept zur Zukunft der Mensa entwickelt und externe Spezialisten von außen hinzugezogen werden“, erklärt Bürgeramtsleiter Thomas Sobczak. Wie kann es gelingen, dass drei Schulen – die Ida-Ehre-, die Theodor-Mommsen- und die Theodor- Storm-Schule – die Mensa gemeinsam nutzen? „Das Thema ist komplex“, weiß Sobczak. Die drei Schulen hätten zum Teil sehr unterschiedliche Bedürfnisse, die aufeinander abgestimmt und koordiniert werden müssten.

Zumindest zwei gute Nachrichten gibt es: „Die Trennung der Kantine ist vom Tisch. Und die Schulleitungen haben sich zusammengesetzt und auf Regeln für die gemeinsame Nutzung verständigt“, so der Bürgeramtsleiter. Bei den nächsten BSKA-Sitzungen im April und Mai soll vom jeweiligen Entwicklungsstand berichtet werden. „Im Juni wollen wir noch mal draufschauen, wie weit die Angelegenheit gediehen ist“, sagt Dagmar Danke-Beyer (Grüne), stellvertretende Vorsitzende des BSKA. „Ich gehe aber nicht davon aus, dass sich bis Juni eine Einigung erzielen lässt“, so Danke-Beyer. Schließlich müsse alles einzeln in Augenschein genommen werden: Wann geht welche Schule zum Essen? Verändert man sich räumlich? Wird etwas am Essen verändert? Werden Schüler an der Essensausgabe beteiligt. „Das ist ein Riesenkomplex“, gibt die grüne Stadtpolitikerin zu bedenken.

Kritisiert wurde bei der Sitzung auch die Verwaltung der Stadt. So hätte die Betreiberfirma Dussmann einen Ansprechpartner für die Schulen gehabt, wo es Klagen hinsichtlich der Qualität gab. „Aber die Schulen wussten gar nichts davon. Auch die Arbeitsgemeinschaften sind ins Leere gelaufen, denn die Schulen hatten keine Einsicht in den Vertrag zwischen dem Betreiber und der Stadt. Das ist ein Unding“, urteilt Danke-Beyer. „Die Stadt hätte agieren müssen, anstatt sich vornehm zurückzuhalten.“ bma