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Pressespiegel

18Jan

Stormarner Tageblatt vom 18. Januar 2016

Startklar zum Wahlkampf. Neujahrsempfang der SPD in Bad Oldesloe.

Bad Oldesloe Zwei haben bisher ihren Hut in den Ring geworfen und wollen die Nachfolge von Bürgermeister von Tassilo von Bary antreten: Maria Herrmann (SPD) und der parteilose Feldhorster Bürgermeister Jörg Lembke. Die Oldesloer CDU wird erst in dieser Woche ihren Kandidaten präsentieren, die Grünen wollen bei ihrem Neujahrsempfang am 29. Januar bekannt geben, welchen Kandidaten sie ins Rennen schicken. Auch aus Reihen der Initiative „Eltern für Eltern“ könnte es noch einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt geben.

Noch bevor die letzten Bewerbungen auf dem Tisch liegen, hat die Oldesloer SPD den Wahlkampf in der Kreisstadt eröffnet. Der Neujahrsempfang der Sozialdemokraten stand ganz im Zeichen der Bürgermeisterwahl am 5. Juni. Anders als in den Vorjahren gab es dieses Mal für die rund 130 Gäste im Bürgerhaus keine Bühnen-Sketche mit Requisiten zu beklatschen. Es durfte ein Wahlwerbefilm (Motto: „Maria will’s wissen“) für die SPD-Kandidatin besichtigt werden. Darin erleben die Zuschauer unter anderem eine fiktive Fraktionssitzung – mit Tipps für das Bürgermeisteramt (immer gut gekämmt sein und frisch geputzte Schuhe tragen) – und Interviews mit realen und fiktiven Gesprächspartnern. Und so macht sich über die immer wiederkehrende Kritik, man könne in der Innenstadt nicht flanieren, ein als Möchtegern-High-Society-Dame verkleideter Harry Mähl lustig, und Bad-O-Mat Schauspieler Manfred Thomsen gibt in seiner Rolle eines Bürgermeisters aus dem 19. Jahrhundert kluge Verhaltenstipps. Zu guter Letzt kommt auch Bad Oldesloes Schutzpatron Petrus zu Wort.

Amtsinhaber von Bary beweist in dem Zehn-Minute-Film Humor, als er der SPD-Kandidatin mit auf den Weg gibt, man müsse hier im Amt in der Lage sein, zwei Liter Kaffee „wegzuschlürfen“ und ein dickes Fell besitzen.

Maria Herrmann selbst wandte sich beim Neujahrsempfang nur kurz an die Gäste. Man wisse wie sie kommunalpolitisch arbeite und für was sie stehe. Sie wünsche sich lediglich, dass man mehr mit ihr spreche und nicht auf das höre, was andere über sie sprechen.

Auf zwei Stellwänden konnten die Besucher ihre wichtigsten Anliegen für die Zukunft der Kreisstadt zum Ausdruck bringen und per Punktesystem bewerten. Die Auswertung soll Einfluss auf das Wahlprogramm haben. Als wichtigste Punkte kristallisierten sich die Bereiche „bezahlbarer Wohnraum“, „Bildung“ und „Belebung der Innenstadt“ heraus. nie