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Pressespiegel

09Okt

Lübecker Nachrichten vom 9. Oktober 2014

Grundstück bleibt tabu für Hospiz. Behörde gibt kein grünes Licht für Neubau am Schwarzen Damm.

Bad Oldesloe - Die Hoffnungen, dass am Schwarzen Damm in Bad Oldesloe ein stationäres Hospiz entstehen kann, haben sich wohl zerschlagen. Zu diesem Ergebnis ist Sabine Tiedtke, Vorsitzende des Vereins "Lebensweg", gelangt. Sie war gemeinsam mit Bauamtsleiter Thilo Scheuber und ihrer Architektin nach Kiel gereist, um das Projekt bei der Landesplanung zu verteidigen. Die Behörde hatte ihr Veto dagegen eingelegt, da das Grundstück, das der Verein am Schwarzen Damm kostenlos für das Hospiz zur Verfügung gestellt bekommen hat, laut B-Plan nur für Kleingärten und Grünflächen vorgesehen ist.

Doch auch die persönliche Ansprache änderte nichts an der Haltung der Landesplaner. Wie Sabine Tiedtke jetzt im Bau- und Planungsausschuss berichtete, war das Gespräch ernüchternd. Offenbar gibt es von rechtlicher Seite keine Möglichkeit, eine Sondergenehmigung zu erteilen. Die Stadt Bad Oldesloe habe zwar signalisiert, den Flächennutzungsplan zu ändern, so dass das Gebiet neu definiert werden könne, doch das nehme viel Zeit in Anspruch.

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Sinn hat, darauf zu warten", sagte Sabine Tiedtke. Denn die Planungen könnten sich noch Jahre hinziehen. Ganz fallenlassen wolle der Verein das geschenkte Grundstück am Schwarzen Damm zwar nicht, "wir wollen uns aber nicht festbeißen".

Und so schauen sich die Mitglieder von "Lebensweg" nun nach einem neuen Standort für ein stationäres Hospiz in Bad Oldesloe um. Bauamtsleiter Thilo Scheuer merkte an, dass es ja vielleicht eine Interimslösung in einer schon bestehenden Immobilie geben könne. Das nehme etwas den Druck heraus. dvd