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Pressespiegel

03Okt

Lübecker Nachrichten vom 3. Oktober 2014.

Stadtschule: FSJler sind zufrieden.

Bad Oldesloe – „Betrete nie wieder eine Schule.“ Diesen Satz hat wohl einer der jungen Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahrs an der Gebundenen Ganztagsschule in einem Fragebogen der Stadt Bad Oldesloe zu Protokoll gegeben. So finster wie dieser Proband haben aber nicht alle FSJler die Zeit, die sie an der Stadtschule gearbeitet haben, erlebt. Nach ihrem Resümee befragt, antworteten einige der 13 Freiwilligen, nun sicher zu sein, dass ihr Berufswunsch Lehrer der richtige sei, dass sie ihre Schüchternheit überwunden haben oder nun selbstbewusster geworden sind. Darüber informierte Karin Heinzen, Fachbereichsleiterin des Jugendamts in Bad Oldesloe, die Mitglieder des Bildungs-,Sozial- und Kulturausschusses.

Das Gros der jungen Leute gab denn auch an, dass das Jahr an der Stadtschule ganz ihren Erwartungen entsprochen hat. Vielen gelang es offenbar auch sehr schnell, sich mit der Arbeit vertraut zu machen. Die von der Awo, dem bisherigen Träger des Sozialen Jahrs, angebotenen Begleitseminare kamen indes nicht so gut weg. Ausschussmitglied Hendrik Holtz (Linke) erklärte, ihm sei zu Ohren gekommen, dass die Bildungsangebote zu „niedrigschwellig“ waren. Sie hätten sich an eine Zielgruppe gewandt, die vom Thema überhaupt keine Ahnung habe. Für alle, die schon mit der Materie vertrauter sind, seien die Seminarbesuche nur frustrierend gewesen.

Dies werde sich erübrigen, hieß es, da inzwischen der Kreisjugendring Stormarn Träger des Freiwilligen Sozialen Jahrs an der Stadtschule geworden sei, hieß es. Dennoch herrschte Konsens darüber, dass auch in diesem Fall rechtzeitig überprüft wird, ob sich die FSJler gut betreut fühlen. Holtz schlug vor, nach einem Jahr Bilanz zu ziehen. So könne schneller reagiert werden, wenn Anlass zur Kritik bestehe, um die dann nötigen Veränderungen einzuleiten.

Im vergangenen Jahr hatten sich FSJler beklagt, dass sie mit ihrer Arbeit allein gelassen werden und zu wenig Anleitung bekommen. Daraufhin war ein Vertrag über die Trägerschaft mit der Awo abgeschlossen worden. dvd