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Pressespiegel

07Jun

Lübecker Nachrichten vom 7. Juni 2014

Einigung für den Exer. Platz in Oldesloe wird von allen Kickern genutzt. Areal der Stadtschule soll saniert werden.

Pausenhof an der Königstraße

Nicht besonders kindgerecht: Auch der Pausenhof an der Königstraße soll grundlegend umgestaltet werden. Foto: M. Thormählen

Von Michael Thormählen

Bad Oldesloe - Der Kunstrasen auf dem Oldesloer Exer kann weiterhin von Vereinssportlern und Freizeitkickern genutzt werden. In gemeinsamen Gesprächen, an denen auch Vertreter des VfL Oldesloe sowie des kommunalen Kinder- und Jugendbeirates beteiligt waren, sei ein Konsens erzielt worden, betonte der Leiter des städtischen Bürgeramtes, Thomas Sobczak, während der jüngsten Sitzung des Bildungs-,Sozial- und Kulturausschusses.

Es habe eine Bedarfanmeldung durch den VfL und andere Clubs in der Kreisstadt gegeben, erläuterte Sobczak. Danach könne der Exer generell von 17.30 Uhr an von den Freitzeitfußballern genutzt werden. Es gebe allerdings Einschränkungen: Dienstags und donnerstags ab 18 Uhr wollen die Vereinsspieler trainieren. Möglicherweise müssten weitere Termine für sie reserviert werden, falls Nachholspiele angesetzt werden.

Noch offen ist, so der Leiter des städtischen Bürgeramtes weiter, wie künftig das Kurparkstadion genutzt werden solle. Eines sei dabei sicher: Auf diesem Platz würden die Fußballerinnen des VfL Oldesloe spielen. Neben diesem Verein hätten auch der SC Union und der SV Türkspor Interesse angemeldet. "Das Ergebnis ist noch offen, es soll auf jeden Fall ausgewogen sein", sagte Thomas Sobczak. Die abschließende Entscheidung treffe Bürgermeister Tassilo von Bary.

Eine andere Entscheidung ist dagegen gefallen: Einstimmig votierten die Ausschussmitglieder für ein Projekt an der Stadtschule. Danach soll das Außengelände an der Königstraße grundlegend überplant und verändert werden. Zurzeit stehen für dieses Vorhaben 225 000 Euro zur Verfügung, etwa 35 000 Euro müssen abgezogen werden, weil die Räumung möglicher Kampfmittel bezahlt werden muss - es geht um Fliegerbomben als Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg.

Nach Darstellung der Stadtverwaltung bietet des Außengelände der Stadtschule "keinen kindgerechten Spiel- und Pausenraum mit ausreichender Aufenthalts- und Spielqualität". Die Asphaltfläche des zentralen Schulhofes enthalte wegen der jüngsten Bauarbeiten, aber auch wegen des bereits hohen Alters etliche Schadstellen. Auch die Spielgeräte seien nicht ausreichend und teilweise überaltert. Die Verwaltung will eine Sanierung der Außenflächen in mehreren Bauabschnitten umsetzen. Verlegt werden muss auch das Fußballfeld, weil dieser Bereich als neue Aufstellfläche für die Feuerwehr im Falle eines Einsatzes benötigt wird.

Zentrale Erfassung

Auch in Bad Oldesloe wird eine zentrale Anmeldung für die Krippen und Kindertagesstätten vorbereitet, um eine besseren Überblick für den Bedarf zu bekommen. In Lübeck existiert bereits eine vergleichbare Einrichtung, für die etwa 35 000 Euro investiert wurden. Stormarns Kreisstadt hofft, mit weniger Geld auszukommen.