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Pressespiegel

28Feb

Lübecker Nachrichten vom 28. Februar 2014

Alles startklar für den Oldesloer Kita-Bau. Am Steinfelder Redder wurde der Hang geschützt und das Erdreich ausgetauscht. Bald rückt der große Kran an.

Bagger der der Firma Bergemann und Gräper

Mitarbeiter der Firma Bergemann und Gräper bereiten alles für die Hochbauarbeiten vor.

Von Dorothea von Dahlen

Bad Oldesloe - Das milde Wetter hat es möglich gemacht. So lange sich die Debatten im Vorfeld auch hingezogen haben mögen, die Vorbereitungen für den Neubau der Kita am Steinfelder Redder in Bad Oldesloe sind inzwischen schon weit gediehen. Aller Voraussicht nach kommt es nicht zu der befürchteten Winterbaustelle. Wenn nicht doch noch langanhaltender Frost einsetzt, kann auf teure Zuschlagstoffe für den Beton sowie andere Vorrichtungen zum Schutz der Baustelle verzichtet werden. Letztere würden das Projekt nämlich um rund 60 000 Euro verteuern.

Und doch hat es die Baustelle am Rande des neuen Wohngebiets in sich. Laut Horst Müller vom Architekturbüro Schünemann aus Lübeck musste das Erdreich komplett ausgetauscht werden, da der Boden nicht tragfähig sei. Zudem sei es nötig, eine Ringdrainage anzulegen, die in die Regenentwässerung einmünde. "Der Untergrund wird sonst zu schwammig",erklärt Bürgermeister Tassilo von Bary. Schließlich handele es sich um Geschiebemergel, der stark vernässe.

Nicht zuletzt sorgten die Forderungen des Naturschutzes dafür, dass weitere Vorkehrungen bezüglich des angrenzenden Hangs getroffen werden mussten. Mitarbeiter der Lübecker Tiefbaufirma Bergemann und Gräper aus Lübeck legten einen Verbau an, bestehend aus Stahlträgern und quer eingezogenen Holzplanken. Auf diese Weise sollen der Knick und die darauf stehende Brombeerhecke geschützt werden.

Die Hanglage war Müller zufolge auch prägend für den Entwurf der Kita. Da das Gelände Richtung Norden ansteigt, müsse das Unter- beziehungsweise Gartengeschoss keilförmig angelegt werden. Nur so könne eine ebene Fläche für das Obergeschoss entstehen. Beide Gebäudeteile werden dennoch ebenerdig erschlossen und bieten den Kindern jeweils Tummelplätze im Freien. In nördlicher Richtung wird für die Krippenkinder bis zum Alter von drei Jahren ein kleiner Garten angelegt, auf der Südseite soll ein großer Spielplatz für die Elementargruppen des Kindergartens angelegt werden. In den dunkleren Räumen im Gartengeschoss sollen Technik, Büros und ein Therapieraum untergebracht werden.

Den Zuschlag für die Maurerarbeiten hat die Firma Meier Hoch- und Tiefbau aus Schwarzenbek erhalten. Sie wird voraussichtlich Anfang nächster Woche damit beginnen, ihre Baustelle einzurichten, einen Kran aufzustellen und Erdreich für das Fundament auszuheben.

 

Kosten und Zuschuss

Der Neubau der Kita Steinfelder Redder kostet laut Kämmerei rund 2,9 Millionen Euro. Den Krippenteil des Gebäudes fördert der Bund mit insgesamt 440 000 Euro. Dieses Geld stellt der Gesetzgeber zur Verfügung, damit 20 Kinder bis zum Alter von drei Jahren am Standort betreut werden können. Weitere Zuschüsse - wenn auch in viel geringerem Maße - steuert der Kreis für den Elementarbereich bei.