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Pressespiegel

22Feb

Lübecker Nachrichten vom 22. Februar 2014

Kreisel und KuB werden deutlich teurer. Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum kostet eine halbe Million Euro mehr. Stadtverordnete tagen Montag.

Bad Oldesloe –Beim Kultur-und Bildungszentrum (KuB) ist es jetzt schon eine halbe Million Euro, die mehr gezahlt werden muss, beim geplanten Kreisel an der Mewesstraße/Kurparkallee/Sülzbergsteht auch schon fest, dass es teurer wird. Hier sind es knapp 44 000 Euro, die zu Lasten des Haushaltes gehen. Ob es in beiden Fällen bei den jetzt errechneten Zusatzkosten bleibt, bleibt abzuwarten.

Die Bad Oldesloer Stadtverordneten diskutieren am kommenden Montag, 24. Februar, in der Festhalle über beide Punkte. Die Freien Bürger für Bad Oldesloe (FBO) werden dann noch einmal mit ihrem Antrag in die Sitzung gehen, zum einen den Kostenrahmen für das KuB auf eine Summe von 8,5 Millionen Euro zu deckeln und zum anderen einen "Sonderausschuss Baumaßnahmen KuB" zu gründen. Diesen Antrag hatte FBO-Mitglied Matthias Schröder bereits im Hauptausschuss eingebracht (die LN berichteten). Den Sonderausschuss hatte der Hauptausschuss dort schon abgelehnt. Jetzt heißt es für die FBO auf ein Neues in der Stadtverordnetenversammlung.

Auf der Tagesordnung stehen aber auch die Anträge des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes und der Evangelischen Kirchengemeinde Oldesloe. Beide fordern die Stadt auf, zusätzliche Betreuungszeiten in den Kitas zu bewilligen und zu finanzieren. Bereits auf der jüngsten Sitzung des Bildungs-,Sozial- und Kulturausschusses (BSKA) ist dieses Thema intensiv diskutiert worden.

Bisher hatten einzelne Einrichtungen im Kreis Stormarn - in Bad Oldesloe bei denen der Kirchengemeinde und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) - über die grundsätzlichen Personalschlüssel hinaus zusätzliche Personalstunden vorgehalten. Auf Antrag seien diese Stunden jeweils vom Kreis bewilligt und das Geld an die Träger ausbezahlt worden. Das funktioniert nicht mehr, der Kreis hat die Verantwortung an die Kommunen übergeben. Die Kita-Betreiber wollen ihren Status Quo natürlich halten, deshalb die Anträge an die Stadt. Für beide Antragsteller zusammengeht es um knapp 130 000Euro. Bürgermeister Tassilo von Bary hatte sich damals im BSKA empört: "Ich finde es vom Kreis eine Frechheit, uns die Personalkosten hinzuschmeißen. Das ist eine Schweinerei."  kkse

Die Sitzung der Stadtverordneten beginnt Montag, 24. Februar, um 19.30 Uhr in der Festhalle, Olivet-Allee 4-6.