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Pressespiegel

12Feb

Lübecker Nachrichten vom 12. Februar 2014

Stadtmarketing-Verein will Bad Oldesloe voranbringen. Am 25. Februar ist in der Festhalle ein erstes Treffen. Fachleute helfen bei der Gründung.

„Wir für unsere Stadt“ ist der Slogan des Stadtmarketing-Vereins. Stefan Pötzsch, Volker Evers, Susanne Relling-Peters

„Wir für unsere Stadt“ ist der Slogan des Stadtmarketing-Vereins. Mit dabei sind Stefan Pötzsch, Volker Evers, Susanne Relling-Peters und

Von K. Kuhlmann-Schultz

Bad Oldesloe - Es ist ein neuer Versuch, der Stadt Bad Oldesloe ein Gesicht zu verpassen, die Stadt interessanter und attraktiver zu machen: Am 25. Februar ist in der Festhalle in der Olivet-Allee das erste Treffen zur Gründung des Stadtmarketing-Vereins. Nach dem Motto "Wir für unsere Stadt" will der Verein Initiative Bad Oldesloe die Weichen stellen, um den Wirtschaftsstandort Bad Oldesloe zu stärken und Lebensqualität in allen Bereichen weiter zu entwickeln.

"Die Idee ist, alle Initiativen, Bürger und Vereine zu bündeln, um für die Stadt, für die Innenstadt schlagkräftig zu werden", so der stellvertretende Bürgermeister Horst Möller (CDU). Durch den Zusammenschluss "haben wir Menschen, mit denen wir etwas bewegen können". Es könnten Maßnahmen angeschoben werden, die über das hinausgingen, was bisher die GOK oder der Verein Altstadt angeschoben hätten. "Es ist wirklich schön, was die machen, aber das bleibt immer an einer kleinen Gruppe hängen. Wir wollen das auf mehre Schultern verteilen." Über den Verein sei das einfacher zu regeln, dort könnten sich auch große Firmen wie Hako und andere Gewerbetreibende beteiligen.

Volker Evers, neben der Stadt, dem Ladenflächenmanager Stefan Pötzsch und der Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute (GOK) einer der Motoren der Vereinsgründung, ist durchaus klar, dass es in der Vergangenheit verschiedene Stadtmarketing-Versuche gegeben hat, die "nicht alle erfreulich waren". Das soll nicht noch einmal passieren, denn "das Thema ist nicht durch, weil die Rahmenbedingungen sich verändert haben. Hier ist in der vergangenen Zeit einiges angestoßen worden", findet der Oldesloer, der bereits in der Arbeitsgemeinschaft mitarbeitet, die versucht, Bad Oldesloe als Marke aufzubauen. Weg von die Beste Travestadt hin zu? "Es tut sich was", mehr verrät Evers nicht. In der Kreisstadt werde das Kultur- und Bildungszentrum gebaut, "das wird ein Frequenzbringer sein. Wir reden nicht mehr über einen schlimmen Ladenleerstand", so Evers. Zudem komme ein Nahversorgungszentrum. "Änderungen dürfen wir jetzt nicht ziellos entwickeln. Stadtentwicklung kann nur gemeinschaftlich entwickelt werden."

Seine Vision: In fünf Jahren soll Bad Oldesloe eine der führenden Städte mit gemeinschaftlich betriebener Stadtentwicklung sein. Dazu gehörten viele Mitglieder und eine passable finanzielle Ausstattung.

In Buchholz, erklärt Evers, gründe sich auch gerade ein Stadtmarketing-Verein, 100 000 Euro hätte dieser schon an finanzieller Ausstattung. Professionelle Hilfe und Unterstützung kommt nicht nur vom Ladenflächenmanager der Stadt, Stefan Pötzsch, sondern auch von der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing sowie dem Einzelhandelsverband Nord-Ost. Der Geschäftsführer der Bundesvereinigung, Jürgen Block, kommt zur Auftaktveranstaltung. Von Seiten des Einzelhandelsverbandes hat Pötzsch die Geschäftsführerin Monika Dürrer gewinnen können. "Der Einzelhandelsverband hat zugesagt zu helfen", so der Ladenflächenmanager. Jetzt braucht es nur noch viele kreative Köpfe, die der Stadt ein neues Gesicht verpassen.

Alle mit einbeziehen

Unter ganzheitlichem Stadtmarketing verstehen die Initiatoren des Vereins ein Marketing, das idealerweise alle relevanten Akteure der Stadt einbezieht: Handel, Handwerk, Industrie, Gastronomie, Dienstleistungsunternehmen, Vereine, Bürger und die Stadtverwaltung. Gemeinsam soll die Profilierung Oldesloes nach innen - durch das Wir-Gefühl- und nach außen - durch das Image - verstärkt werden.