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Pressespiegel

29Jan

Lübecker Nachrichten vom 29. Januar 2014

Die Stadt sucht einen Klimaschutzmanager

Bad Oldesloe - Bad Oldesloe bekommt doch wieder einen Klimaschutzmanager: Die SPD setzte sich mit ihrem Antrag durch, diese Stelle schnellstmöglich unbefristet zu besetzen. Damit ist ein Schlussstrich unter eine lange Diskussion über das Für und Wider dieser Stelle gezogen. Die übrigens auch ein Opfer forderte: Die Klimamanagerin der Stadt, Gerda Brodner, strich vorzeitig die Segel und suchte sich eine - unbefristete - Stelle in Niedersachsen. Noch am Wochenende hatte sich die CDU gegen die Stelle ausgesprochen und meinte, mit Bordmitteln der Verwaltung agieren zu können.

Doch das, so die einhellige Meinung von Grünen und SPD, sei nicht machbar. "Der Bürgermeister hat deutlich gemacht, dass seine Mitarbeiter derzeit nicht in der Lage sind, das sachgerecht zu bearbeiten",erklärte der Grünen-Fraktionschef Wilfried Janson. "Wir brauchen eine Stelle nicht nur für die Öffentlichkeitsarbeit, es geht um fachliche Begleitung, um Begleitung mit klimapolitischen und klimatechnischen Fachkenntnissen". Unerlässlich seien diese Kentnisse beispielsweise bei der energetischen Quatiersentwicklung in der Vogelbaumsiedlung und der weiteren Umsetzung des Klimaschutzkonzepte sder Stadt. "Wir müssen jetzt Gas geben, damit es mit dem Klimaschutz in Oldesloe weitergehen kann." Der Klimamanager könnte für die Vogelbaumsiedlung das Konzept entwickeln - mit einer breiten Beteiligung der Bevölkerung. Nur so sei es möglich, eine hohe Anschlussdichte bei der Wärmeversorgung zu bekommen. "Das sehen wir am Pölitzer Weg, wenn wir vorher eine Quartierentwicklung gehabt hätten", so Janson, wären mehr als drei Objekte angeschlossen worden.

"Wir leben nicht auf einer Insel in Bad Oldesloe. Wir müssen gemeinsam für den Klimaschutz etwas tun", ergänzte Rosemarie Behrend (SPD).

Hans Jochim Stolten machte klar, dass die CDU nicht gegen Klimaschutz sei, aber "wir haben die Stadtwerke, die tätig werden, wenn wir Wärmeversorgungskonzepte entwickeln". Mit Hinweis auf die energetische Quartiersentwicklung in der Vogelbaumsiedlung unterstrich er, dass "die Bewohner selbst entscheiden, was sie machen wollen". In Sachen Klimaschutz könne sich die Stadt beim Kreis, bei Fachleuten oder im Internet informieren. kks